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Staatspräsident Hu Jintao trifft EU-Spitzenpolitiker

2005/09/05

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat heute den britischen Premierminister, Tony Blair, den Präsidenten der EU-Kommission, Manuel Barroso, und den Generalsekretär des EU-Rates, Javier Solana, in Beijing anlässlich des achten EU-China-Gipfels empfangen.

Hu sagte, er hätte erst vor wenigen Wochen "sehr gute Gespräche" mit Blair und Barroso im schottischen Gleneagles und in Beijing geführt. Er freue sich, die beiden nun in Beijing wiederzutreffen.

Der regelmäßige Austausch zwischen China und der EU fördere das gegenseitige Verständnis, erweitere die für beide Seiten gewinnbringende Kooperation und diene der Entwicklung der strategischen Partnerschaft zwischen China und der EU.

Blair, dessen Land im Augenblick die EU-Präsidentschaft inne hat, sagte, die strategische Partnerschaft sei "sehr wichtig" nicht nur für den gegenseitigen Handel und die Wirtschaft, sondern auch für wichtige politische Angelegenheiten in der Welt.

Unter den neuen Bedingungen des globalen Multilateralismus und der Globalisierung sei die Vertiefung der Beziehungen zwischen China und der EU von wichtiger Bedeutung, um den Weltfrieden, die Entwicklung und den gegenseitigen Nutzen zu fördern, sagte Hu.

China misst den Beziehungen mit der EU große Bedeutung zu, sagte er und drückte seine Hoffnung aus, dass beide Seiten die strategische Partnerschaft weiter vertiefen.

Hu fügte hinzu, China halte auch die sino-britischen Beziehungen für sehr wichtig und wolle mit Großbritannien die Beziehungen weiter ausbauen. Er hoffe, das das Königreich dazu beitragen werde, während der Präsidentschaft die Beziehungen zu fördern.

Barroso sagte, die EU betrachte die Entwicklung Chinas aus einer globalen Perspektive. Chinas Entwicklung bringe der EU viele Möglichkeiten.

Er hoffe, beide Seiten werden weiterhin für eine problemlose Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen eintreten, sagte er.

Solana sagte, die EU und China wären eine "fruchtbare Kooperation" bei internationalen Angelegenheiten eingegangen. Die EU hoffe, in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Nichtverbreitung von ABC-Waffen weiter mit China gut zusammenzuarbeiten.

Während des EU-China-Gipfels wollen der chinesische Ministerpräsident
Wen Jiabao und die Spitzenpolitiker der EU über die weitere Entwicklung der strategischen Partnerschaft beraten.

(China.org.cn, Xinhua, 5. September 2005)



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