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China weiterhin weltgrößter Autoproduzent und -Verkäufer
2015/01/14

In China wurden im vergangenen mehr als 23 Millionen Kraftfahrzeuge produziert und verkauft. Nach Angaben des chinesischen Verbandes der Automobilindustrie war China damit das sechste Jahr in Folge der weltgrößte Hersteller und Absatzmarkt für Autos.

Dabei wurden dem Verband zufolge im Vorjahr insgesamt 23,72 Millionen Autos in China hergestellt und 23,49 Millionen Autos verkauft. Damit lagen die Produktion um 7,26 und der Absatz um 6,86 Prozent über den Werten des Jahres 2013.

Besonders bemerkenswert ist der sprunghaft gestiegene Absatz von Hybrid-Autos. Mit 75.000 derartigen Fahrzeugen 2014 lag der Verkauf 3,2 mal so hoch wie im Jahr davor. Analysten zufolge dürften dabei vor allem die politische Unterstützung der Regierung, verbesserte Produkte der Unternehmen sowie ein gewachsenes Verbraucherinteresse an Hybrid-Autos eine wichtige Rolle gespielt haben.

Der Verband erwartet für 2015 ein Wachstum des chinesischen Automarktes um sieben Prozent. Mit der Herstellung und dem Verkauf von jeweils mehr als 25 Millionen Fahrzeugen könne erneut ein Rekord aufgestellt werden, erwartet der stellvertretende Generalsekretär des Verbandes, Shi Jianhua:

„Der Autobestand in China liegt derzeit bei zirka 100 pro 1000 Einwohner. Hier ist also noch Raum für eine kontinuierliche Erhöhung. Darüber hinaus unterstützt der Staat den Absatz. Einerseits sind die Pro-Kopf-Einkommen der Bürger stabil gestiegen, andererseits steigt gleichzeitig auch die Nachfrage nach optimierten Autos in mittelgroßen Städten weiter. Das Marktpotential in kleinen Städten wird allmählich zur Geltung gebracht. Dank der politischen Umgebung wird die Entwicklung der Hybrid-Autos vorangetrieben."

Der Marktanteil der in China in Joint Ventures hergestellten deutschen, französischen und amerikanischen Fahrzeuge hat sich ständig erhöht. Gleichzeitig geht der Absatz rein chinesischer Eigenmarken weiter zurück. Der Marktanteil rein chinesischer Automarken sank 2014 um 2,1 Prozent und damit das vierte Jahr in Folge. Warum das so ist, erläutert der Vizepräsident und Generalsekretär des Verbandes, Dong Yang, so:

„Es gibt dafür viele Faktoren. Dazu gehören die Schwäche der chinesischen Marken ebenso wie äußerst starke Joint-Ventures, aber auch ein insgesamt verlangsamtes Marktwachstum sowie strengere Gesetze und Regeln. Diese für chinesische Hersteller ungünstigen Faktoren werden sich kurzfristig auch nicht ändern. Abhilfe könnten nur massive staatliche Subventionen der rein chinesischen Automarken schaffen, die aber durch die WTO-Bestimmungen verhindert werden. Daher müssen sich die eigenen rein chinesischen Marken selbst um eine Entwicklung bemühen."

Dabei geben auch die Exporte rein chinesischer Autos Anlass zur Sorge. Aufgrund mehrerer Faktoren gingen diese Exporte 2014 um 6,8 Prozent auf 910.000 Fahrzeuge zurück, was eine Tendenz der Rezession zeigt. Dazu gehören u.a. ein heftiger Wettbewerb in den Exportländern, aber auch die Aufwertung der Landeswährung RMB bei gleichzeitiger Abwertung der Währungen in Japan, Südkorea und weiteren wichtigen Abnehmerländern sowie Veränderungen der Steuer-Politik oder schwaches Wachstum etwa in Brasilien oder in Russland.

Der Verband erwartet deshalb für dieses Jahr einen Rückgang der chinesischen Autoexporte um fünf Prozent auf rund 860.000 Fahrzeuge bei einem gleichzeitigen Anstieg der Importe um zehn Prozent auf mehr als anderthalb Millionen Einheiten.

 
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