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Ehemalige Falungong-Anhängerin Teng Chunyan erläutert die Wahrheit hinter den Lügen

2004/05/13

In der letzten Zeit hat die Falungong-Sekte auf ihrer Webside der chinesischen Regierung vorgeworfen, die ehemalige Falungong-Anhängerin Teng Chunyan, die momentan eine Gefängnisstrafe verbüßt, „unterdrückt zu haben“. Um sich über die Wahrheit zu informieren, kam ein Kollege von Radio China International zum Frauengefängnis der Stadt Beijing. Teng Chunyans Worte enthüllen die Wahrheit, wie die Falungong durch Lügen alle Welt hinters Licht führen will.
Teng Chunyan stammt aus der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang. Sie reiste vor über 10 Jahren in die USA und ließ sich da nieder. Vor Jahren begann sie, Falungong zu üben und allmählich davon betört zu werden. Nach dem gesetzmäßigen Falungong-Verbot durch die chinesische Regierung im Jahr 1999 wurde sie weiterhin von der Falungong irregeführt und kam mehrmals nach China zurück, um an dem sogenannten „Schutz der Falundafa“ teilzunehmen. Da ihr Vorgehen die einschlägigen chinesischen Gesetze verletzte, wurde sie im Juli 2000 von den Organen für öffentliche Sicherheit verhaftet und danach zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Am Anfang blieb sie im Untersuchungsgefängnis und seit Juni des laufenden Jahres sitzt sie ihre Freiheitsstrafe im Frauengefängnis der Stadt Beijing ab.
Teng Chunyan teilte mit, am Anfang wollte sie nur durch das Falungong-Üben ihr einsames Leben verändern. Sie konnte sich aber nicht vorstellen, dass sie immer tiefer darin versinke:
„Ich habe in den USA über 10 Jahre gearbeitet. Mein Mann ist kein Chinese. Geistig fühlte ich mich leer und einsam. Anfangs glaubte ich, dass die Falungong mein Leben bereichern würde. Allmählich war ich fest davon überzeugt, dass ich Buddha und Gott werden könnte. Alles auf der Erde würde mich nicht mehr beeinflussen.“
Seitdem sie mit dem Falungong-Üben anfinge, sei sie immer hartnäckiger geworden, sagte Teng Chunyan. Sie glaubte den Worten der anderen nicht mehr und verdrängte allmählich alle Informationen aus der Außenwelt. Sie glaubte nur, was Li Hongzhi und die Falungong-Sekte propagierten. Sie sei geistig völlig von der Falungong kontrolliert worden.
„Der größte Unterschied zwischen der Falungong und anderen Atemübungen liegt bei der geistigen Kontrolle. Bevor ich hierher kam, hatte ich auf der Webside von Falungong viel gelesen, wie zahlreiche Falungong-Anhänger von der Regierung unterdrückt wurden.“
Im Gefängnis fand Teng Chunyan jedoch, dass die Gefangenen nicht geschlagen oder beschimpft wurden. Fast jede Woche darf sie mit ihren Familienangehörigen telefonieren. Was in der Familie geschieht, kann sie erfahren. Neben dem Studium, das von der Gefängnisleitung organisiert wird, darf sie lesen und Blumen züchten. Außerdem nimmt sie häufig an Kulturdarbietungen im Gefängnis teil.
Durch das Studium und den Austausch mit den anderen hat sich Teng Chunyan von der Besessenheit der Falungong befreit. Sie sagte:
„Tatsächlich sind viele Berichte auf der Webside von Falungong falsch, übertrieben oder wahrheitswidrig.Wenn man als Außenstehender dies gelassen betrachtet, kann man leicht durchschauen, dass die Falungong mit Lügen die Regierung attackiert.“
Teng Chunyan hofft, dass die von der Falungong besessenen Menschen objektiv und gelassen analysieren und die Wahrheit hinter den Lügen wahrnehmen können.



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