| Chinesische Ausstellung in Seoul informiert über Kampf gegen illegale Sekten und Bewahrung der Menschenrechte |
| 2004/05/13 |
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Eine chinesische Fotoausstellung über den Kampf
gegen illegale Sekten und die Bewahrung der Menschenrechte
ist gestern in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul
eröffnet worden. Gemeinsame Veranstalter sind die chinesische Botschaft in Südkorea sowie die chinesischen Vereinigungen für Wissenschaft und Technik sowie für die Bekämpfung von Ketzereien und Aberglauben. Besucher der Ausstellung erfahren anhand von Fotos und Dokumenten, wie die Falungong-Sekte versucht, die gesellschaftliche Ordnung und die Familien zu zerstören und menschliches Leben zu vernichten. Bereits am gestrigen Eröffnungstag kamen mehr als 100 Besucher in die Ausstellung, darunter südkoreanische Persönlichkeiten aus Politik, Justiz und Presse sowie Südkoreaner chinesischer Abstammung und im Lande lebende Chinesen sowie Studenten und Angestellten chinesischer Organisationen in Südkorea. Li Bin, der chinesische Botschafter in Südkorea, sagte bei der Eröffnung der Ausstellung: Die Falungong-Organisation ist eine illegale Sekte, die sich seit Anfang der 90er Jahre in China entwickelt hat. Viele unumstößliche Tatsachen haben bewiesen, dass die Falungong ebenso menschen- und gesellschafts- wie wissenschafts- und fortschrittsfeindlich ist und keinesfalls, wie sie selbst immer behauptet, nur eine Art von Qigong. Falungong-Chef Li Hongzhi verführt seine Anhänger mit dem Versprechen, sie körperlich und seelisch gesund und fit zu machen. So hat er schon viele verführt und betrogen und in eine gefährliche Falle gelockt. Dann propagiert Li Hongzhi unter den so rekrutierten Sektenmitgliedern haltlose Prophezeiungen vom Ende der Welt und vom Eingehen in die Ewigkeit und praktiziert unter seinen Anhängern Gehirnwäsche und geistige Unterdrückung. Dadurch kommt er auch an das Geld und Vermögen der Sektenmitglieder, und er baut aufgrund dessen geheime Machtstrukturen auf. Er ignoriert das Leben seiner Anhänger und schadet der gesellschaftlichen Ordnung. Bis jetzt haben schon fast 1000 Falungong-Anfänger mit ihrem Leben dafür bezahlen müssen, den Betörungen der Falungong-Sekte erlegen zu sein. Das Wesen illegaler Sekten wie Falungong, das Leben zu verletzen, tritt offen und vor allen Augen zu tage. Weiter sagte Li Bin, der Kampf gegen illegale Sekten sei die gemeinsame Verantwortung aller Länder der Welt. Die prinzipielle Politik der chinesischen Regierung, die Falungong-Sekte entschieden zu verbieten und zu bekämpfen, werde von der chinesischen Bevölkerung sowie von allen Ländern und Völkern der Welt, die für Gerechtigkeit eintreten, verstanden und unterstützt. "Die südkoreanische Regierung und Bevölkerung legen gegenüber illegalen Sekten eine erhöhte Wachsamkeit an den Tag, und gehen stets tatkräftig gegen das Erscheinen und die Entwicklung illegaler Sekten vor. China und Südkorea haben den notwendigen Austausch in der Falungong-Frage geführt. Alle Maßnahmen der chinesischen Regierung zum Kampf gegen illegale Sekten und zur Bewahrung der Menschenrechte werden von der südkoreanischen Regierung und weitsichtigen Persönlichkeiten unterstützt. Der Parlamentsabgeordnete Son Hak-Kyu, der auch Vorsitzender des südkoreanisch-chinesischen Forums ist, sagte nach seinem Besuch der Ausstellung: Die Falungong-Sekte ist ein schlimmes Problem in China. Früher habe ich das nicht so genau gesehen. Heute sehe ich durch die Ausstellung deutlich das Wesen der Falungong ein. Die Falungong betrügt die Bevölkerung und verletzt das Leben der Menschheit. Sie zerstört Familien und schadet der gesellschaftlichen Stabilität, die Sekte führt zur gesellschaftlichen Kriminalität. Eine derartige Sekte darf sich nicht weiter ausbreiten, sie darf nicht existieren. Südkorea und China müssen die Augen öffnen. Viele in Südkorea lebende Chinesen sagten nach der Besichtigung, dass sie früher zwar von der Falungong gehört, aber nicht gewusst hätten, wie sehr sie den Menschen schadet. Durch die Ausstellung hätten sie erfahren, dass die Falungong tatsächlich das Leben zerstöre. Eine solche illegale Sekte müsse entschieden verboten werden. Einige chinesische Studenten meinten, sie hätten durch die Ausstellung das Wesen der Falungong-Sekte erkannt. |