| UN-Hochkommissarin für Menschenrechte besuchte China |
| 2004/05/13 |
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Auf Einladung der chinesischen Regierung hat Frau
Mary Robinson, UN-Hochkommissarin für Menschenrechte,
China vom 6. bis 15. September 1998 besucht.
Während ihres Aufenthalts in China trafen Präsident Jiang Zemin und stellvertretender Ministerpräsident Qian Qichen mit Frau Robinson zusammen. Die Kommissarin führte Gespräche mit Verantwortlichen der zuständigen Behörden der chinesischen Regierung und der Lokalregierung von Tibet bzw. Shanghai, diskutierte mit Vertretern aus Kreisen von Wissenschaft, Religion, Bildungswesen, Frauenverband sowie nichtstaatlichen Organisationen(NGO) und hatte umfangreiche Kontakte mit vom Arbeitsplatz freigesetzten Arbeitern, Bauern und Studenten. Ein Memorandum über die Absichten zur Kooperation ist von beiden Seiten unterzeichnet worden. Auf der Reise hat sich Frau Robinson über Chinas Fortschritte hinsichtlich der Menschenrechte informiert. Die chinesische Seite hat von Ansichten der Hochkommissarin zur Kenntnis genommen, daß in China neben dem wirtschaftlichen Wachstum auch soziale Fortschritte und bedeutende Erfolge bei der Justizreform erzielt wurden, und das historische und kulturelle Erbe in Tibet gut geschützt und gepflegt ist. Die chinesische Seite und Frau Robinson sind in vielen Fragen übereingekommen, während sie persönlich gute Arbeitskontakte mit der chinesischen Seite aufgenommen hat. Beide Seiten haben auch ersten Meinungsaustausch über weitere Zusammenarbeit geführt. China hat auf die Kooperatinsanregungen der Hochkommissarin positiv reagiert. Es wurde vereinbart, daß beide Seiten zu geeigneter Zeit Konsultation über die Durchführung der in dem Memorandum erwähnten konkreten Punkte führen werden. Durch gemeinsame Bemühungen von beiden Seiten ist der Chinabesuch von Frau Robinson erfolgreich verlaufen. 16.09.1998 |