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Sogenannte "Stabilität" in den Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße

2004/05/13




Die chinesische Tageszeitung "Renmin Ribao" bezeichnete die von der Taiwaner Führung behauptete "Stablilität" in den beiderseitigen Beziehungen als politisch motivierte "Lüge". In einem am 30. Mai erschienenen Meinungsbeitrag hieß es, es sei realitätsfern, wenn die Taiwaner Spitzenpolitiker seit dem Machtwechsel im letzten Mai angeblich keine Verschlechterung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße erkennen könnten und dies als eine ihrer wichtigsten Leistungen bezeichneten.

Vielmehr sei auf Taiwan eine Reihe politischer Fehlschläge zu verzeichnen. Die Taiwaner Bevölkerung erlebe seit Antritt der neuen Führung ein ständiges politische Chaos, ein starkes Absacken der Börse sowie eine wirtschaftliche Flaute. Zudem minimiere der immer augenfälliger werdende separatistische Trend der Taiwaner Führung die Möglichkeiten für eine Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem Festland. Ein Auftauen und Stabilität in den beiderseitigen Beziehungen sei nicht in Sicht. Die Taiwaner Gesellschaft befinde sich daher insgesamt in einem Zustand tiefer Besorgnis.



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